Besser und selbstständiger leben

Gloria Rodriguez

Wir sind das diesjährige IWitness Team aus Deutschland, das Anfang März nach Indien gereist ist. Wir glauben dass die von der IKEA Foundation unterstützten Disha Projekt in Indien ein großartiges Beispiel für die Stärkung und Förderung von Frauen ist:

Das IWitness Team aus Deutschland trifft eine Gruppe von Farmerinnen aus dem indischen Bundestaat Telangana. Foto: Deepak Mallik/UNDP

Das Disha-Projekt zeigt Frauen unter anderem, wie sie selbst die organischen Dünger „Vermi Compost“ und „Jeeva Amrutham“ herstellen können. Außerdem wird ihnen erklärt, wie sie den Dünger richtig einsetzen. Eine der Frauen ist die lebendige 56-jähriger Dandu Bhulaxmi. Ihr Name bedeutet „Göttin der Erde“ was nicht passender für sie sein konnte. Durch dieses Projekt hat sie nicht nur mehr über eine nachhaltige Möglichkeit des Düngens gelernt, sondern auch über den umweltfreundlichen Anbau von Tomaten. Der große Vorteil ist, dass auf die Verwendung von gefährlichen Chemikalien verzichtet werden kann, die sowohl für die Menschen als auch für den Boden giftig sind. „Jeeva Amrutham“ wird aus Kuhdung, Kuhurin, Knoblauch und Chili hergestellt. Dandu nutzt diese innovative Methode, um ihre Farm noch besser zu bewirtschaften. Früher gab sie während einer Erntezeit rund 5 000 Rupien (circa 62,50 Euro) für chemische Pestizide aus. Durch den neuen Dünger sind es nur noch 300 bis 600 Rupien (circa 3,75 bis 6,25 Euro).

Farmerin Dandu Bhulaxmi zeigt Gloria wie sie ihre Tomaten Mithilfe organischen Düngern anbauen kann
Foto: Deepak Mallik/UNDP

Ein weiteres motivierendes Beispiel für die Arbeit der IKEA Foundation und dem Ziel, Frauen und Männer gleichzustellen, ist Surujuna. Sie ist Weberin und wurde durch das Disha-Projekt ausgebildet. Mit Hilfe von CAD-Software (computergestütztes Design) erstellt sie neue Entwürfe. Die Ausbildung und ihre eigenen Designs ermöglichen es ihr nun, ohne einen Mittelsmann zu arbeiten und so mehr Geld zu verdienen.

Weberin Surujuna arbeitet mit CAD-SoftwareWeberin Surujuna arbeitet mit CAD-Software. Foto: Deepak Mallik

Auch die Schwestern Shireen und Samreen haben durch das Disha-Projekt eine berufliche Perspektive bekommen: In einer durch Technologien geprägten Welt werden sogenannte Soft Skills immer wichtiger. Das Projekt half den beiden dabei, diese weiter zu entwickeln, so dass als wichtige IKEA FOOD Mitarbeiterinnen in Indiens erstem IKEA Einrichtungshaus in Hyderabad tolle Arbeit leisten können.

Foto: Deepak Mallik/UNDP

Gloria Rodriguez

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Gloria Rodriguez

I’m 32 years old and currently work as the Retail Logistics Activity Coordinator for IKEA Germany. Originally I come from Ecuador, but I’ve been living abroad for the past 14 years. When I’m not working you can see me traveling; meeting different people from around the world; reading and doing sports such as dancing, rock-climbing and running. I believe that every human being has the right to an education as well as personal and professional development. I’m really looking forward to seeing how the IKEA Foundation is contributing to that ideal and cannot wait to share my experience with all my co-workers!

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